Samy & Friseure
Inhaberin: Samantha Jauernig
Anschrift: Meisenstraße 12, 90522 Oberasbach
Telefon: +49 (0) 911 694077
E-Mail: kontakt@samys-friseure.de
Stand: 3. September 2026
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen Samantha Jauernig, handelnd unter „Samy & Friseure“ (nachfolgend „Salon“), und ihren Kundinnen und Kunden über Friseur- und Beautydienstleistungen, Beratungsleistungen, Haarverlängerungen und Haarverdichtungen sowie über den Verkauf von Waren und Gutscheinen.
1.2 Abweichende Vereinbarungen haben Vorrang, wenn sie zwischen dem Salon und der Kundin bzw. dem Kunden individuell vereinbart wurden.
1.3 Für die Nutzung der Online-Buchungsplattform Salonkee können ergänzend die dort einsehbaren Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen des Plattformbetreibers gelten. Vertragspartner für die gebuchte Salonleistung bleibt Samy & Friseure.
2.1 Termine können persönlich, telefonisch, per E-Mail oder über die vom Salon eingesetzte Online-Buchungsplattform vereinbart werden.
2.2 Der Vertrag über die ausgewählte Dienstleistung kommt zustande, sobald der Salon die Terminbuchung bestätigt bzw. die Online-Buchungsplattform eine verbindliche Buchungsbestätigung übermittelt. Die Darstellung freier Termine oder von Leistungen auf der Website oder Buchungsplattform stellt noch kein verbindliches Angebot dar.
2.3 Die Kundin bzw. der Kunde ist verpflichtet, bei der Buchung zutreffende Kontaktdaten anzugeben und sicherzustellen, dass Terminbestätigungen und sonstige vertragsbezogene Nachrichten empfangen werden können.
2.4 Wird ein Termin für eine andere Person gebucht, handelt die buchende Person als deren Vertretung und stellt sicher, hierzu berechtigt zu sein. Soweit die buchende Person ohne Vertretungsmacht handelt, gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
2.5 Wünsche zu einer bestimmten Mitarbeiterin oder einem bestimmten Mitarbeiter werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Kann die gewünschte Person den Termin nicht wahrnehmen, darf der Salon nach vorheriger Information eine fachlich geeignete Ersatzperson anbieten. Die Kundin bzw. der Kunde kann dies ablehnen; in diesem Fall wird der Termin kostenfrei aufgehoben.
3.1 Art und Umfang der Leistung richten sich nach der getroffenen Vereinbarung und der individuellen Beratung. Abbildungen, Farbbeispiele und Beschreibungen dienen der Orientierung. Ein bestimmtes Ergebnis ist nur geschuldet, wenn es ausdrücklich vereinbart wurde und unter Berücksichtigung der Haarstruktur, des Ausgangszustands und der Haargeschichte fachlich erreichbar ist.
3.2 Der Salon darf eine gewünschte Behandlung ablehnen oder anpassen, wenn sie nach fachlicher Einschätzung das Haar, die Kopfhaut oder die Gesundheit gefährden könnte oder wenn gesetzliche, hygienische oder fachliche Gründe entgegenstehen. Der Salon informiert hierüber und stimmt mögliche Alternativen mit der Kundin bzw. dem Kunden ab.
3.3 Ergibt sich während der Beratung oder Behandlung, dass die gebuchte Leistung wegen Haarlänge, Haarmenge, Ausgangsfarbe, Vorbehandlungen, Materialbedarf oder Zeitaufwand angepasst oder erweitert werden sollte, wird dies vor der zusätzlichen Leistung besprochen. Kostenpflichtige Zusatzleistungen werden nur mit Zustimmung der Kundin bzw. des Kunden erbracht.
4.1 Die Kundin bzw. der Kunde soll den Salon vor Beginn der Behandlung über Umstände informieren, die für die sichere und fachgerechte Durchführung erheblich sein können. Dazu gehören insbesondere bekannte Allergien oder Unverträglichkeiten, Erkrankungen oder Verletzungen der Kopfhaut, Schwangerschaft, Medikamenteneinnahme mit möglicher Auswirkung auf Haar oder Haut sowie frühere chemische Behandlungen, Pflanzenhaarfarben, Blondierungen oder Eigenbehandlungen.
4.2 Auf Nachfrage sind Angaben zur bisherigen Behandlung des Haares wahrheitsgemäß und vollständig zu machen. Unterbleiben erforderliche Angaben, richten sich die Folgen nach den gesetzlichen Vorschriften. Die Haftungsregelungen in Ziffer 14 bleiben unberührt.
4.3 Empfohlene Pflege-, Kontroll- und Nachsorgehinweise, insbesondere bei chemischen Behandlungen sowie Haarverlängerungen und Haarverdichtungen, sind zu beachten. Gesetzliche Mängelrechte werden dadurch nicht eingeschränkt.
5.1 Es gelten die bei Vertragsschluss vereinbarten Preise. Auf der Website, in Preislisten und im Online-Buchungssystem angegebene „Ab“-Preise sind Ausgangspreise für den jeweils beschriebenen Standardumfang. Der endgültige Preis kann insbesondere nach Haarlänge, Haarmenge, Materialverbrauch, Technik, Zeitaufwand und gewählten Zusatzleistungen variieren.
5.2 Vor Beginn der Behandlung erfolgt auf Wunsch und, soweit sich ein Mehrpreis gegenüber dem gebuchten oder erwartbaren Preis abzeichnet, eine individuelle Preisabstimmung. Erkennbare Mehrkosten werden vor Durchführung der zusätzlichen oder geänderten Leistung mitgeteilt.
5.3 Preisangaben gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern verstehen sich einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
5.4 Ein Kostenvoranschlag ist nur verbindlich, wenn er ausdrücklich als verbindlich bezeichnet wurde. Andernfalls gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
6.1 Das Entgelt ist nach Abschluss der Behandlung bzw. bei Übergabe der Ware oder des Gutscheins sofort fällig, soweit nichts anderes vereinbart wurde.
6.2 Die Zahlung kann mit den im Salon oder im jeweiligen Buchungs- bzw. Bestellvorgang angebotenen Zahlungsmitteln erfolgen. Ein Anspruch auf eine bestimmte Zahlungsart besteht nicht.
6.3 Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Tatsächlich entstandene und erforderliche Rücklastschrift- oder Rückbuchungskosten können verlangt werden, soweit die Kundin bzw. der Kunde die Rücklastschrift oder Rückbuchung zu vertreten hat.
7.1 Bei der Online-Buchung bestimmter Leistungen kann zur Absicherung des Termins die Hinterlegung einer gültigen Debit- oder Kreditkarte erforderlich sein. Ob eine Kartenhinterlegung verlangt wird und welche Stornierungsbedingungen für die konkrete Buchung gelten, wird vor Abschluss der Buchung angezeigt.
7.2 Die Kartenhinterlegung ist keine Vorauszahlung. Bei der Buchung wird der Behandlungspreis nicht abgebucht. Die Kartendaten werden durch den von der Buchungsplattform eingesetzten Zahlungsdienstleister verarbeitet und in tokenisierter Form gespeichert. Der Salon erhält keinen Zugriff auf die vollständigen Kartendaten.
7.3 Eine Belastung der hinterlegten Karte erfolgt nur nach Maßgabe der vor Abschluss der Buchung angezeigten und akzeptierten Stornierungs- und No-Show-Regelungen.
7.4 Bei telefonisch, per E-Mail oder persönlich vereinbarten Terminen ist eine Kartenhinterlegung grundsätzlich nicht vorgesehen. Die Regelungen über Terminabsagen und Nichterscheinen gelten auch für diese Buchungen, wenn die Kundin bzw. der Kunde vor oder bei Vertragsschluss auf sie hingewiesen wurde und in zumutbarer Weise von ihnen Kenntnis nehmen konnte.
8.1 Ein Termin kann bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Terminbeginn kostenfrei abgesagt oder verschoben werden. Maßgeblich ist der rechtzeitige Eingang der Erklärung beim Salon. Eine bei der konkreten Buchung ausdrücklich vereinbarte abweichende Frist geht dieser Regelung vor.
8.2 Die Absage oder Terminänderung kann über die im Online-Buchungssystem angebotene Funktion sowie telefonisch, per E-Mail oder persönlich erklärt werden.
8.3 Wird ein Termin weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Beginn abgesagt oder verschoben oder erscheint die Kundin bzw. der Kunde ohne vorherige Absage nicht, kann der Salon eine angemessene Ausfallentschädigung verlangen.
8.4 Bei Online-Buchungen mit Kartenhinterlegung richtet sich die Ausfallentschädigung nach dem Betrag oder Prozentsatz, der für die konkret gebuchte Leistung vor Abschluss der Buchung deutlich angezeigt und akzeptiert wurde. Die hinterlegte Karte kann mit diesem Betrag belastet werden.
8.5 Bei Buchungen ohne Kartenhinterlegung kann eine vor oder bei Vertragsschluss vereinbarte Ausfallentschädigung per Rechnung geltend gemacht werden. Wurde keine konkrete Pauschale wirksam vereinbart, bleibt die Geltendmachung eines tatsächlich entstandenen und nachweisbaren Schadens nach den gesetzlichen Vorschriften vorbehalten.
8.6 Die Ausfallentschädigung entfällt, soweit der reservierte Zeitraum anderweitig vergeben werden konnte. Ersparte Aufwendungen und sonstige durch den Ausfall erlangte Vorteile werden angerechnet. Der Kundin bzw. dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
8.7 Kann ein Termin aus Gründen, die der Salon zu vertreten hat, nicht stattfinden, wird keine Ausfallentschädigung erhoben. Bereits für diesen Termin eingezogene Beträge werden erstattet. Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
9.1 Bei einer Verspätung der Kundin bzw. des Kunden bemüht sich der Salon, die gebuchte Leistung noch innerhalb des reservierten Zeitraums zu erbringen. Um nachfolgende Termine einzuhalten, kann der Leistungsumfang nach vorheriger Abstimmung angemessen verkürzt oder geändert werden.
9.2 Ist die Durchführung der gebuchten Leistung wegen einer erheblichen Verspätung nicht mehr möglich oder zumutbar, kann der Termin als kurzfristig ausgefallen behandelt werden. Für eine Ausfallentschädigung gelten Ziffer 8.3 bis 8.6 entsprechend.
10.1 Leistungen zur Haarverlängerung oder Haarverdichtung setzen regelmäßig eine persönliche Beratung und Prüfung der Haare und Kopfhaut voraus. Der konkrete Leistungsumfang, die verwendeten Haare und Materialien, der Preis sowie erforderliche Folgetermine werden individuell vereinbart.
10.2 Natur- und Echthaarprodukte können in Farbe, Struktur oder Beschaffenheit geringfügig voneinander abweichen. Solche materialtypischen, unerheblichen Abweichungen stellen keinen Mangel dar.
10.3 Die Haltbarkeit hängt unter anderem von Haarbeschaffenheit, Wachstum, Pflege, Beanspruchung und der Wahrnehmung empfohlener Kontroll- oder Hochsetztermine ab. Konkrete Haltbarkeitszusagen gelten nur, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden. Gesetzliche Mängelrechte bleiben unberührt.
11.1 Für vom Salon ausgegebene entgeltliche Wertgutscheine gelten der auf dem Gutschein ausgewiesene Wert und die gesetzlichen Verjährungsfristen. Eine Befristung gilt nur, wenn sie wirksam vereinbart wurde.
11.2 Wertgutscheine können für die vom Salon angebotenen Leistungen und Waren eingelöst werden, soweit auf dem Gutschein keine zulässige Einschränkung angegeben ist. Reicht der Gutscheinwert nicht aus, ist der Differenzbetrag zu zahlen. Ein verbleibendes Guthaben bleibt bis zu seiner vollständigen Einlösung oder bis zum Eintritt der Verjährung bestehen.
11.3 Eine Auszahlung des Gutscheinwerts in Geld ist ausgeschlossen, soweit kein gesetzlicher Anspruch auf Auszahlung besteht.
11.4 Bei unentgeltlich ausgegebenen Aktions- oder Rabattgutscheinen dürfen Einlösezeitraum, Mindestumsatz und weitere Bedingungen gesondert festgelegt werden. Diese werden bei Ausgabe des Gutscheins mitgeteilt.
11.5 Der Salon ist nicht verpflichtet, verlorene, unleserliche oder ohne Berechtigung eingelöste Gutscheine zu ersetzen. Kann ein Gutschein eindeutig identifiziert und gesperrt werden, bemüht sich der Salon um eine angemessene Lösung.
12.1 Beim Verkauf von Pflegeprodukten, Stylingprodukten und sonstigen Waren gelten die gesetzlichen Kaufgewährleistungsrechte.
12.2 Ein freiwilliger Umtausch mangelfreier Ware erfolgt nur nach ausdrücklicher Vereinbarung. Gesetzliche Widerrufs- und Mängelrechte bleiben unberührt.
12.3 Aus Gründen des Gesundheits- und Hygieneschutzes kann die freiwillige Rücknahme geöffneter oder benutzter kosmetischer Produkte ausgeschlossen werden. Dies gilt nicht für gesetzliche Mängelrechte und nicht, soweit bei einem Fernabsatzvertrag ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht.
13.1 Für die Leistungen und Waren des Salons gelten die gesetzlichen Mängelrechte.
13.2 Die Kundin bzw. der Kunde wird gebeten, Beanstandungen möglichst zeitnah mitzuteilen, damit der Salon das Ergebnis prüfen und gegebenenfalls nachbessern kann. Die unterlassene oder verspätete Mitteilung führt bei Verbraucherinnen und Verbrauchern nicht zum Verlust gesetzlicher Rechte.
13.3 Ist eine Leistung mangelhaft, ist dem Salon grundsätzlich Gelegenheit zur Nacherfüllung innerhalb angemessener Frist zu geben, soweit dies gesetzlich vorgesehen und im Einzelfall zumutbar ist. Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
14.1 Der Salon haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Salons, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Ebenfalls unbeschränkt haftet der Salon für sonstige Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere dem Produkthaftungsgesetz.
14.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kundin bzw. der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
14.3 Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen. Ziffer 14.1 bleibt unberührt.
15.1 Verbraucherinnen und Verbrauchern kann bei Verträgen, die ausschließlich über Fernkommunikationsmittel geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen. Ob ein Widerrufsrecht besteht, richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen und der Art des jeweiligen Vertrags.
15.2 Soweit ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, erhält die Kundin bzw. der Kunde eine gesonderte Widerrufsbelehrung. Die Regelungen über Terminabsagen und Nichterscheinen schränken ein bestehendes gesetzliches Widerrufsrecht nicht ein. Widerruf und Stornierung sind rechtlich voneinander zu unterscheiden.
15.3 Verlangt die Kundin bzw. der Kunde ausdrücklich, dass der Salon vor Ablauf der Widerrufsfrist mit einer Dienstleistung beginnt, gelten für den Beginn der Leistung, einen möglichen Wertersatz und das Erlöschen des Widerrufsrechts die gesetzlichen Vorschriften.
Der Salon ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
17.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.
17.2 Ist eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
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